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SDG 6 Wasser

  1. Mit welchen Maßnahmen wollen Sie die Reduzierung der entnommenen Grundwassermengen bis wann auf ein nachhaltiges Maß erreichen?
  2. Stimmen Sie den Forderungen auf Korrekturen des Wasserbuches bei Nichtnutzung und Neugenehmigungen nur bei Zurückgabe von Rechten zu und wann wollen Sie dies umsetzen?

Frau Kalisch, Frau Scherf, Frau Steinrücke, Herr Meihsies, und Herr Pauly halten das Thema der Reduzierung für wichtig und wollen das „hohe“ Gut Wasser besser schützen.


Frau Kalisch will den höchsten Schutz für die Lebensgrundlage Trinkwasser erreichen. Die Stadt mit ihren Beteiligungen solle eine Vorbildfunktion wahrnehmen und Ressourcen, wie u.a. Strom und Wasser, bestmöglich einsparen. Sie werde sich für ein gezieltes Nachhaltigkeitsmanagement in der Verwaltung einsetzen und dem Rat die Einführung dieses Steuerungssystems kurzfristig vorschlagen.


Frau Scherf kennt die Grundsätze der Wasserwirtschaft, und sie sehe die Wasserproblematik durch das Klimageschehen verschärft. Sie wolle die Verwaltung als Vorbild nutzen. Bei der Frage nach dem Wasserbuch verweist sie auf die gesetzlichen Regelungen. Sie wolle Fachbehörden fragen, wie das Horten von Wasserrechten verhindert werden könne. Der Verwaltungsaufwand müsse zielorientiert sein.


Frau Steinrücke könnte sich eine Erhöhung der Wasserentnahmegebühr vorstellen. Sie wolle zum Wassersparen sensibilisieren. Bei den Korrekturen des Wasserbuches sehe sie einen Mangel an Verwaltungshandeln, wolle aber sinnvolle Reduzierungen durchführen. Bisher würden die Rechte oft nicht zurückgegeben, weil dies auch zum teuren Rückbau von Brunnen führen würde.


Herr Kerber geht von der Gesetzeslage und den bisher optimistischen Grundwasserdargeboten aus.


Herr Meihsies befürwortet ein nachhaltiges Wassermanagement, verweist ansonsten auf die gesetzlichen Regeln des Wasserhaushaltsgesetzes.


Herr Meyer sagt Reduzierungen zu und fragt, was ein „nachhaltiges“ Maß sei.


Herr Pauly hält das Thema für wichtig. Er spricht die Brauchwassernutzung und Zisternen an. Er sieht ein großes Einsparpotential bei der Landwirtschaft und verweist auf Israel.


Frau Hoffmann sieht die Notwendigkeit, ein Bewusstsein für Maßhalten und Einschränkung für jeden zu erreichen, auch spricht sie sich für die Nutzung von Regenwasser als Brauchwasser aus. 
Zur Frage nach dem „Wasserbuch“ bringt sie den Aspekt der direkten Demokratie ins Gespräch. Es könne dem einzelnen Bürger nicht zugemutet werden, dass „auf kommunaler Ebene, über deren Köpfe hinweg entschieden wird.“