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SDG 3 Gesundheit

Frage 1: Die Gesunderhaltung der Mitarbeitenden in den Betrieben ist ein wichtiges Gut.
Welche Vorstellungen haben Sie, um bei der Stadt und ihren Gesellschaften ein betriebliches Gesundheitsmanagement zu etablieren, dass auch als Modell für die Betriebe in der Stadt und der Region dienen könnte?


Nach Aussage von Herrn Meyer seien die Krankenstände in bestimmten öffentlichen Unternehmen hoch. Er werde die Einführung eines Gesundheitsmanagements unterstützen. Er beabsichtige nicht, ein Gesundheitsmanagementsystem zu initiieren, sondern eher, wenn es andere täten, dies zu unterstützen.


Herr Meihsies orientiert sich unter anderem an Konzepten aus den 1980er Jahren, in denen es wichtige Impulse für mehr Gesundheit gegeben habe. Es gehe um gesunde Städte und gesundheitsfördernde Krankenhäuser, und er werde „dem Stadtrat und den Aufsichtsgremien in der Gesundheitsholding vorschlagen eine Vertretung des Netzwerkes gesundheitsfördernder Krankenhäuser einzuladen“. Ein Gesundheitsmanagement müsse auf viele unterschiedliche Bedürfnisse ausgerichtet sein.


Herr Pauly beschreibt die Werte, damit ein maßnahmenorientiertes Gesundheitsmanagement überhaupt greifen könne, wie z.B. Wertschätzung, Fehlerkultur. Insbesondere beklagt die bisherige Führungskultur im Rathaus. Er wolle „die Möglichkeiten einer „Corporate Happiness-Initiative“ prüfen, um Verwaltungsmitarbeitende ebenso wie Mitarbeitende im Konzern nicht nur gesund und glücklich zu halten, sondern auch durch Freude an der Arbeit produktiver zu halten und auch willens, die eigenen Prozesse stets zu überdenken und zu optimieren.“


Frau Kalisch setzt einen Schwerpunkt auf „Gute Arbeit“ – also sichere und gut bezahlte Job muss ein integraler Bestandteil der Wende zu einer sozial-ökologischen Marktwirtschaft“. Dazu brauche „es eine betriebliche Mitbestimmung auf Augenhöhe und eine mitarbeiterorientierte Führung.“ „Die Gesundheit der Mitarbeiter*innen ist nicht nur entscheidend zur Erfüllung ihrer Aufgaben. Neben der Reduzierung von Krankheitstagen zeigt der Arbeitgeber mit einem Gesundheitsmanagement auch, dass er an dem Wohlergehen seiner Mitarbeiter*innen interessiert ist und sie wertschätzt.“ Ein Gesundheitsmanagement trage „als Teil guter Mitarbeiter*innenführung und zur positiven und wertschätzenden Kultur eines Hauses bei. Dabei kann es nicht nur die Mitarbeiter*innenmotivation unterstützen, es ist in Zeiten des Fachkräftemangels auch ein wertvolles Merkmal zur Akquise und Bindung guter Kräfte“. Dies sei in den Haushalt einzuplanen.


Frau Steinrücke sieht „motivierte und gesunde Mitarbeiter*innen … [als] der Kern einer Verwaltung, die den gesellschaftlichen und digitalen Wandel organisieren und bewältigen muss. Ziel eines Gesundheitsmanagements ist es, Entlastungen abzubauen, Arbeitsbedingungen zu verbessern und gesundheitsfördernde Maßnahmen zu unterstützen“. Gesundheitsmanagement sehe sie als einen „notwendigen Bestandteil einer kontinuierlichen Qualitäts- und Organisationsentwicklung in der Verwaltung. Hierfür bedarf es in erster Linie einer Führungskultur, einer Verwaltungsleitung, die Gesundheitsmanagement als integrierten Bestandteil von Personalentwicklung, -gewinnung und -führung sieht, vorlebt und Strukturen schafft, die einerseits Klarheit über Aufgaben und Kompetenzbereiche schaffen, andererseits aber auch Transparenz, Mitbestimmung und Eigenverantwortung ermöglicht.“ Hierzu bedürfe „es einer Organisationskultur, die ein offenes und konstruktiv-kritisches Miteinander zulässt.“


Für Frau Scherf gehört „ein gut aufgestelltes behördeninternes bzw. betriebliches Gesundheitsmanagement gehört ohne Frage zu einer modernen Verwaltung“. Es müsse „eine gute Führungskultur und ein guter Führungsstil von allen Führungskräften gelebt werden, im Sinne einer Leadership-Führung“. Was Menschen am Arbeitsplatz oftmals krank mache, sei „fehlende Wertschätzung (durch Vorgesetzte), fehlende Einbindung in Prozesse oder stockender Informationsfluss, fehlende Feedback-Kultur, schlechte, abwertende, angstvolle Kommunikation, fehlende Transparenz im Team usw.“ Wichtig sei „zunächst eine Bestandsaufnahme, um zu sehen, wo die Stadtverwaltung und wo die städtische Verwaltung und die städtisch begleiteten Betriebe in Sachen Gesundheitsmanagement und Arbeitszufriedenheit stehen“.


Herr Kerber sieht, dass die „physische und psychische Belastungen der Beschäftigten … den Krankenstand beeinflussen." Er will ein Gesundheitsmanagement in den städtischen Betrieben, dass dann Handlungsempfehlungen ausspricht.


Frau Hoffmann will ein Gesundheitskonzept, das sich an „den Erkenntnissen der Resilienz Forschung und der Salutogenese“ orientiert. Bewegungen, Sport, Rückenschulungen und „Seminare zur Empathie- und Herzensbildung“ runden dieses Konzept ab.